Renée-Sintenis-Grundschule Frohnau – 75 Einschulungen im Schuljahr 2019/20

Es ist bereits Tradition an unserer Schule, dass die neuen Mitschüler*Innen an ihrem ersten Schultag „eingeläutet“ werden. So auch in diesem Jahr: Am Samstag, den 10. August 2019 durchschritten 75 neue Erstklässler*Innen das symbolische Tor zur Schule, in dem die Schulglocke angebracht ist, die von den neuen Schüler*innen kräftig geläutet werden muss. So wurden „die Neuen“  sozusagen „eingeläutet“ und vom Schulleiter Herrn Albrecht als neue Mitglieder der Schulgemeinschaft begrüßt.

 

Aber nicht nur von der Schulleitung wurden die neuen Schüler*Innen herzlich an der Schule aufgenommen, sondern auch von ihren Mitschüler*Innen, die sie mit einem Piratenmusical überraschten. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Schauspieler*Innen und die betreuenden Lehrkräfte!

 

Vom Förderverein der Schule erhielt jede Klasse eine Spielekiste zum Start ins Schulleben.

 

Nun freuen wir uns alle auf ein erlebnisreiches und freudiges Schuljahr 2019/20!

 

B. Pabst


Klassenfahrt der 4. Klassen nach Schloss Boitzenburg

Jedes Jahr fahren die vierten Klassen eine Woche auf Klassenfahrt. Dieses Jahr fuhren drei Klassen nach Boitzenburg. Im wunderbar restaurierten Renaissanceschloss kamen sie in einem Seitenflügel unter. Nachdem die Zimmer bezogen waren, machten wir einen ersten Rundgang rund ums Schloss durch den von Lenné angelegten Landschaftspark mit seinen vielen alten Bäumen. Diese zu bestimmen war in jedem Fall eine Herausforderung. Doch jeden Tag wurden wir sicherer diese zu erkennen und zu benennen. Hier war Platz für Ballspiele jeder Art, aber auch für Fallschirmspiele im großen Kreis. Hier gab es am Abend ein großes Lagerfeuer und man traf sich zum gemeinsamen Grillen. Hier gab es eine Schnitzeljagd und von hier brachen wir auf um im Wald teils verfallene Tempel und Kirchen zu entdecken und Tiermandalas im Wald zu legen. Im Schloss selbst durften wir Pizzateig ausrollen und belegen und den Schlossturm erkunden und im nahegelegenen Gehege konnte man die Ziegen streicheln. Aus der Sicht einer Ziege mag sich das so darstellen:

 

Ich bin eine Ziege. Die meisten denken, mein Leben im Streichelzoo besteht nur aus einem einzigen „Mäh, mäh.“ Doch es stimmt nicht ganz, denn morgens gehe ich glücklich mit meinen Ziegenfreunden aus dem Gehege raus und fange an Gras zu fressen und zu mümmeln. Wir sind ein guter Rasenmäher. Hier ein Blättchen und da ein Blättchen, so geht es lange zu bis um acht – da kommen die Kinder. Sie laufen zu uns, streicheln uns, geben uns Namen. Das ist nicht besonders nervig, aber innerhalb von ein paar Stunden hat man plötzlich fünf Namen und keiner weiß wieso! Das geht noch eine ganze Zeit so. Um zwölf ist es dann leider aus mit dem grünen saftigen Gras. Wir fangen an uns zum Gehege zu bewegen. Zuerst die Treppe runter vorbei an den Meerschweinchen und anschließend durch die beiden Tore, die den Hof von dem Ziegenstreichelzoo trennen. So, da ist unser Gehege. Zwei Hütten rechts und links ein Unterstand mit Heu zum Knabbern. Wenn man weitergeht, stößt man auf eine Holzbrücke, die nur Ziegen betreten dürfen. Auf der anderen Seite dürfen und können keine Besucher sein. Bis um achtzehn Uhr, denn dann dürfen keine Besucher mehr ins Gehege. Wir legen uns langsam hin und ich sage euch: „Das ist mein Ziegenleben von Tag zu Tag.“ (Clara, Klasse 4c)

 

Ein kleiner Ausflug führte uns in eine Schokoladenmanufaktur und nach einer längeren Wanderung kamen wir an eine alte Mühle mit eindrucksvollem Museum. Dort konnten wir selbst Mehl aus Körnern mahlen, Räume mit alten Möbeln aus Zeiten unserer Urgroßeltern besichtigen und viele Gerätschaften entdecken. In der nahen Umgebung fanden wir die Überreste eines alten Klosters zwischen uralten Eichen, bevor wir den Heimweg antraten.

 

Zwischendurch und am Abend war Zeit zum Spielen, Postkartenschreiben, Tagebuchschreiben und für gemeinsame Gesprächsrunden. So lernten wir unsere Mitschüler besser kennen und respektieren. Auch übten wir uns im Zuhören: Wir lauschten einem Märchen und quatschten nicht dazwischen wenn eine/r unserer Mitschüler*Innen etwas zu sagen hatte. Unsere Klassengemeinschaft wurde von Tag zu Tag besser.

 

Ein Highlight unserer Fahrt war die Nachtwanderung.

 

Es wurde dunkel. Langsam verzogen sich die Kinder auf Schloss Boitzenburg in ihre Betten. Doch die 4c saß immer noch draußen am Lagerfeuer. Plötzlich kamen Lichter aus dem Wald, genau genommen Taschenlampenlichter! Ah, das muss die 4a sein. Sie war gerade auf Nachtwanderung! Nun wollte die 4c aber genauso mutig sein wie die 4a! Deswegen kam unsere Lehrerin gleich zu ihnen. Alle sollten zum Parkplatzschild gehen. Als alle da waren, ging es schon los. Aber halt! Bevor sie losgingen, sagte die Lehrerin: „Wenn wir jetzt losgehen, werden erstmal alle Taschenlampen ausgemacht. Sonst stören wir die Tiere.“ So gingen alle Lichter aus. Plötzlich schrie eine Schülerin:“ Ich kann ja gar nichts sehen!“ Aber die Augen gewöhnten sich nach einer Weile an die Dunkelheit. Als sie ein paar Minuten gelaufen waren, raschelte es plötzlich. „Das war bestimmt eine Maus“, meinte jemand. Als sie wieder ein paar Minuten gelaufen waren, sahen sie eine Eule oben im Baum. Alle Kinder schauten sie sich genau an. Da flog die Eule weg. „Och, schade“, sagten viele Kinder. So ging es weiter… Plötzlich erhob sich ein Etwas aus der Dunkelheit. Es sah aus wie ein Tempel. Sie kamen immer näher! Es war der Schlangentempel! … (Halina, 4c)

 

Müde, aber voller freudiger Erlebnisse kehrten die Schüler*Innen am Freitag zurück nach Berlin, bereits jetzt in Vorfreude auf die nächste gemeinsame Fahrt.

B. Pabst



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